Um Kunden gute Content-Empfehlungen zu geben, hilft ein laufender Blick darauf, was bei Wettbewerbern funktioniert, welche Themen, Formulierungen und Formate Resonanz bekommen, und wie der eigene Content im Vergleich abschneidet. In der Praxis passiert diese Auswertung oft nur unregelmäßig, weil sie manuell viel Recherche- und Sichtungsaufwand bedeutet.
Es gibt bereits spezialisierte Tools für Wettbewerbsanalyse und Content-Gap-Analyse. Die meisten liefern einen generischen Report, unabhängig vom eigenen Content-Archiv oder der Tonalität der Agentur. Was fehlt, ist die Verbindung: die eigenen bisherigen Inhalte und die der Wettbewerber gemeinsam auszuwerten und daraus konkrete, zur eigenen Agentur passende Ideen abzuleiten, nicht nur eine Liste fremder Themen.
Ein einzelner Chat-Prompt kann nicht laufend mehrere Wettbewerber-Kanäle beobachten und automatisch mit dem eigenen Content-Archiv abgleichen. Dafür braucht es eine wiederkehrende Erfassung der Inhalte und eine Anbindung an die eigenen Daten, nicht nur eine einmalige Analyse.
Öffentlich einsehbarer Content der Wettbewerber (Blog, Social-Media-Kanäle), eigenes CMS oder Content-Archiv, gegebenenfalls SEO-Tools, E-Mail oder Projektmanagement-Tool. Der genaue Tool-Stack hängt von der jeweiligen Agentur ab.
Muster, Ideen und Strategie-Empfehlungen werden immer zur Prüfung vorgelegt, bevor sie an einen Kunden weitergegeben werden. Automatisiert wird die Auswertung und Zusammenstellung, nicht die endgültige strategische Entscheidung. Das erfüllt zugleich die Pflicht zur menschlichen Aufsicht bei KI-gestützten Entscheidungen nach dem EU AI Act.
Ergänzend dazu: Kundenreporting automatisieren.
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